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Archive for the ‘Kochen/Backen’ Category

Weihnachtsbäckerei Teil 2 – Whiskystollen

02 Dez

Wie im letzten Blog- Artikel bereits erwähnt, widmen wir uns im Dezember Artikel noch einmal der Kunst des Backens mit Spirituosen. So möchten wir euch ein Rezept für den etwas anderen Stollen näherbringen. Stollen, oh Gott!!! Genau das wird sich jetzt wohl der ein oder andere Denken. So schwer ist das gar nicht und um die ganze Sache zuhause noch etwas zu vereinfachen:
Wir haben uns für Stollenkonfekt entschieden. Wahlweise könnt ihr dieses Rezept aber auch für einen ganzen Stollen nutzen. Dafür Teil ihr dann einfach keine kleinen Stücke ab, sondern formt einen Stollen. Diesen dann entweder frei auf einem Backblech, oder wer hat, natürlich noch besser in einer Stollenform backen. Read the rest of this entry »

 

Weihnachtsbäckerei – Backen mit Whisky

05 Nov

Liebe Drikology Gemeinde!

Weihnachten steht bald vor der Tür und was passt da besser als ein kleiner Artikel für die Weihnachtsbäckerei daheim?!
Also haben wir uns durch Unmengen von Rezepten gelesen, das ein oder andere ausprobiert und für gut (oder leider teilweise auch für schlecht) befunden und nun ein besonderes Rezept für euch gefunden, was sich sehr nach zu backen lohnt!!!
Das Rezept heißt Karamellaugen und erinnert stark an die berühmten Engels- oder Ochsenaugen. Unsere Kekse bestehen jedoch im vergleich zum Originalrezept aus einem Schokoladenteig. Für die Füllung, die beim Original ja meist aus Johannisbeergelee besteht, verwenden wir ein leckeres Karamell, welches mit Whisky verfeinert wurde. Read the rest of this entry »

 

Die Brennerei Paul Devoille

16 Nov

Paul Griottes Kirschen - Paul DevoilleLiebe Drinkology-Leser,

oft sind es die kleinen Brennereien, die versteckte Juwelen im Bereich der Spirituosen herausbringen. Handwerklich in kleinen Chargen destillierte Brände von enormer Qualität. Manche dieser Destillate werden der breiten Masse bekannt und zu gesuchten und später oft in größerem Maßstab produzierten Produkten.  Andere jedoch bleiben eher im Verborgenen und nur wenige Genießer wissen um ihre Existenz und hohe Qualität. So verhält es sich unserer Meinung nach mit den Produkten von Paul Devoille. Einer kleinen Brennerei zwischen Elsass und Lothringen.

Die Geschichte der Destillerie Paul Devoille
Gegründet wurde die Brennerei Paul Devoille im Jahr 1859 von Xavier Devoille. Einige Jahre später wurde sie von seinem Sohn Paul Devoille, der der Destillerie schließlich auch ihren Namen gab, mit viel Leidenschaft und Ehrgeiz erweitert. In den Jahren nach der Gründung wurde größtenteils das für die Region typische Kirschwasser produziert, welches der Brennerei zusammen mit dem dort hergestellten Absinth zu viel Ansehen in dem Bezirk verhalf. Im Jahr 1925 übertrug Paul Devoille die Brennerei schließlich an seinen Schwiegersohn Raymond Gouttefroy, der die Destillation von weiteren Obstbränden wie Williams und Himbeere forcierte. Raymond Gouttefroy übertrug die Firma schließlich 1972 ebenfalls an seinen Schwiegersohn Jacques Veillet. Dieser übernahm das Familienunternehmen zu einem schweren Zeitpunkt, denn der Geschmack der Konsumenten bewegte sich weg von traditionell hergestellten Spirituosen zu einheitlicher und süßer schmeckender Industrieware. Dies veranlasste Jacques Veillet letztendlich dazu, die Destillerie Paul Devoille an den Unternehmer und Branchen-Experten René de Miscault zu veräußern. Dieser führte einige strukturelle Änderungen durch und brachte das traditionsreiche Unternehmen schließlich wieder in die Erfolgsspur. Heutzutage kann man von Glück sprechen, dass die Destillerie damals nicht in die Hände eines großes Unternehmens fiel, denn René de Miscault war es von Anfang an extrem wichtig die Authentizität der Produkte zu wahren und dieses ebenfalls als Familienunternehmen weiterzuführen. So ist derweil sein Sohn Hugues de Miscault als Vorsitzender der Firma tätig. Read the rest of this entry »

 

Kochen mit Whiskey – Entenbrust mit Whiskeysauce!

28 Sep

Liebe Drinkology-Leser,

der Herbst hat uns mittlerweile fest umklammert und bis auf ein paar schöne Tage des Altweibersommers wagt man sich ohne Jacke und Pullover immer seltener aus dem Haus.

Mal abgesehen von den sinkenden Temperaturen bietet der Herbst allerdings auch einige Vorteile. Betrachtet man die Etymologie des Wortes Herbst, so bedeutet dieses ursprünglich „Erntezeit“ und genau das zeichnet den Herbst aus. Er bringt zahlreiche neue Geschmäcker von den Feldern auf unseren Tellern. Eines der beliebtesten „Früchte des Herbst“ ist der Kürbis, der seit Anfang September aus heimischem Anbau Saison hat.
Der Kürbis wird von der Menschheit bereits seit ca. 8000 bis 10.000 Jahren gezielt angebaut und gilt in der gemäßigten Klimazone als eines der beliebtesten Gemüsesorten überhaupt. Kein Wunder also, dass sich in dieser langen Zeit auch zahlreiche verschiedene Kochrezepte mit Kürbis entwickelt haben. Neben Kürbissuppe, Kürbisauflauf und Kürbiskuchen gibt es zahlreiche weitere Rezepturen – Einige von Ihnen verlangen sogar nach Whiskey!
Wir haben kürzlich ein Kochrezept mit Kürbis und Whiskey kennengelernt und möchten Ihnen dieses natürlich nicht vorenthalten.

Entenbrust mit Süßkartoffel-Kürbisstampf und Honig-Whiskeysauce *

Zutaten (für vier Personen)

–    2 Entenbrüste
–    400 g Hokkaido Kürbis
–    400 g Süßkartoffeln
–    30 g Butter
–    3 Knoblauchzehen
–    5 EL Olivenöl
–    5 EL Hoisin-Sauce (Asia Laden)
–    100 ml Bourbon Whiskey
–    5 EL Honig
–    2 EL helle Sojasauce
–    2-3 Msp. Chiliflocken
–    1 kleine Stange junger Staudensellerie mit Grün
–    Salz

Zubereitung Read the rest of this entry »

 

Sorbet mit Rosenwasser

11 Okt

The Bitter Truth RosenwasserDie Meisten kennen Rosenwasser wohl nur aus der Apotheke. Dabei eignet sich das ätherische Wasser ideal als Zutat an der Bar und in der Küche. Echtes Marzipan wäre ohne Rosenwasser beispielsweise undenkbar. Aber was genau ist eigentlich Rosenwasser?

Rosenwasser ist ein Nebenprodukt, welches bei der Herstellung von Rosenöl entsteht. Dieses wird durch Wasserdampf-Destillation aus den Blütenblättern von Rosen gewonnen und findet besonders in hochwertigen Parfums Einsatz. Rosenwasser wird neben der Marzipan-Herstellung traditionell noch in der arabischen, indischen und iranischen Küche verwendet und erlebt momentan auch an den Bars wieder einen Boom.

Wir hatten bereits letztes Jahr ein Rezept mit Rosenwasser gepostet. Dabei handelte es sich um die Frankfurter Bethmännchen, ein leckeres Gebäck für die Adventszeit. Heute möchten wir Ihnen mit dem Rosensorbet ein weiteres Rezept mit Rosenwasser vorstellen. Read the rest of this entry »

 

Federweißer mit Zwiebelkuchen

13 Sep

Schwäbischer ZwiebelkuchenEndlich ist es wieder soweit – Die Zeit des Federweißen hat begonnen! Federweißer, der auch als Neuer Wein, Sturm, Sauser, Rauscher, Najer Woi oder Bitzler bekannt ist, ist frisch gepresster Traubenmost, dessen alkoholische Gärung gerade begonnen hat. Er schmeckt süßlich, fruchtig und ist äußerst erfrischend. Der köstliche Federweiße wird jeweils nach der Weinlese von ca. Anfang September bis Ende Oktober angeboten und sollte innerhalb weniger Tage aufgebraucht werden. Dies fällt den meisten Genießer nicht schwer, zumal Federweißer ideal als Begleiter zu kräftigen Speisen genossen werden kann. Am bekanntesten ist wohl die Kombination von Federweißer und Zwiebelkuchen.

Wir haben uns letzte Woche für Sie in die Küche gestellt und einige Rezepte für Zwiebelkuchen ausprobiert. Unser Sieger war ein Rezept für einen schwäbischen Zwiebelkuchen, welches wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten möchten: Read the rest of this entry »

 
 

Kochen mit Wein

28 Jun

KochweinBereits der römische Küchenchef Apicius kochte mit Wein und erkannte die vielfältigen Möglichkeiten wie Wein einem Gericht eine besondere Geschmackstiefe verleihen kann. Mittlerweile hat sich Wein als Kochzutat in den meisten Küchen der Welt etabliert und verfeinert Fleisch, Desserts, Saucen und vieles mehr.

Doch welcher Wein eignet sich eigentlich zum Kochen? Und auf welche Tropfen sollte man besser verzichten?

Welcher Wein eignet sich zum Kochen?

Fakt ist, dass die Aussage schlechte Weine eignen sich zum Kochen eher in die Gerüchteküche als in die normale Küche gehört. Wenn man Wein in der Pfanne oder im Kochtopf erhitzt wird bei 78 °C der Siedepunkt von Ethanol und bei 100 °C der Siedepunkt von Wasser erreicht. Dies bedeutet, dass diese beiden Stoffe durch längeres Erhitzen aus dem Wein verschwinden. Dadurch werden die restlichen Komponenten des Weins konzentriert und ihr Aroma dadurch intensiviert. Während dies bei der Restsüsse und der Säure gewünscht ist, können unangenehme Aromen wie z.B. 2,4,6-Trichloranisol (Korkgeschmack) ebenfalls in den Vordergrund treten. Verwenden Sie deshalb niemals Wein zum Kochen, den Sie nicht selbst mit guten Gewissen trinken würden. Zu teuer sollte der Kochwein allerdings auch nicht sein, da die feinen Geschmacksstoffe eines edlen Tropfens die unsanfte Behandlung beim Erhitzen auch nicht unbeschadet überstehen. Ein guter Trinkwein reicht also vollkommen aus! Read the rest of this entry »