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Posts Tagged ‘whisky online’

Santiago de Cuba Rum

16 Mrz

Santiago de Cuba – die Wiege des kubanischen Rum’s
Im warmen Südosten der Insel Kuba, direkt am Naturhafen gelegen, befindet sich die ehemalige Hauptstadt der Insel. Durch die 1529 entdeckten Kupferminen erlangte die Stadt damals einiges an Reichtum und Bedeutung. Aber bereit 30 Jahre später, verlegte man die Hauptstadt in das damals ebenfalls sehr florierende, aber knapp 900 km entfernte Havanna und Santiago de Cuba verlor an Bedeutung.
Erst zum Ende des 18. Jahrhunderts erlangte die Stadt durch französische Einwanderer, die vor der Sklaverei auf Haiti geflohen waren, neue ökonomische Anreize. Es handelte sich bei den Einwanderern hauptsächlich um Zucker- sowie Kaffeefarmer, die ein ausgeprägtes Wissen um den Anbau beider Produkte mitbrachten. Schnell entwickelte sich Santiago de Cuba wieder zu einem der wichtigsten Anlaufpunkte für Sklavenschiffe aus Westafrika.
Der Spanier Facundo Barcadi wittere seine Chance, hier mit einer Rum Fabrik Fuß zu fassen und wie jeder weiß, lag er damit goldrichtig. Innerhalb kürzester Zeit wurde Barcadi Rum zu einem weltweit gefragten Exportprodukt.

Rum seit Ende des 17. Jahrhunderts
Die Ursprüngliche Form von Rum hat mit den Produkten, die wir heute kennen, nichts mehr zu tun. Damals war es ein Zufallsprodukt, das bei der Gärung von Melasse ein Destillat entstand. Ohne Alterung und man vermutet mit vollem Alkoholgehalt, wurde der damalige ‚Rum‘ konsumiert. Erst zu einem sehr viel späteren Zeitpunkt, Mitte des 19. Jahrhunderts, gelang es Brennmeistern aus von Santiago de Cuba diesen Zuckerbrand mit einem ausgeklügelten Destillationsverfahren, heute bekannt als Kolonnen, einen süßeren und feiner schmeckenden Brand zu bekommen. Die offiziell erste Destillerie Kubas war Ron S.A., die 1862 mit der Produktion und Vermarktung ihres raffinierten Rums begannen. Santiago de Cuba Rum wird heute noch in der ältesten Destillerie hergestellt, gelagert sowie abgefüllt.
In der von den Kubanern selbst liebevoll genannten ‚Kathedrale des Rums‘ werden Santiago de Cuba Rums in kontinuierlichem Destillationsverfahren aus vergorener Melasse hergestellt und die Reifephasen finden im noch heute sehr gut erhaltenen Keller des Don Pancho Lagerhauses statt.

Den Geschmack der kubanischen Tradition
Extra Anejo 12 Jahre
Schon Fidel Castro soll ein Liebhaber des Santiago de Cuba Extra Anejo 12 Jahre Rum gewesen sein.
Er ist sehr mild und steht für fruchtigen Genuss. Süße und Würze sind super ausbalanciert, so ist er sehr weich im Geschmack.
Anejo Rum
Der jüngere Buder des 12- jährigen brauch sich keinesfalls verstecken. Er glänzt mit Aromen von Vanille, Toffee und dunkler Schokolade. Als Beiklang erinnert es teilweise an Noten von Tabak, was eine deutliche kubanische Note verkörpert.
Blanca Rum
Auch einen weißen Rum präsentiert die Destillerie. Hier bekommt man einen ausgewogenen und klaren Geschmack geboten. Ein Hauch Vanille und Zitrus sind die dominantesten Aromen.

 

Absinth – nicht nur von der Bar Szene wieder neu entdeckt!

21 Jan

Absinth – Eine faszinierende Spirituose
Und das nicht nur wegen seiner einprägsamen, giftig wirkenden Farbe. Seit jeher löst die gelblich- grüne Spirituose Faszination aus. Aber was genau ist es, was sie so interessant macht? In diesem Blog- Artikel möchten wir Ihnen die einst verbannte Kräuter- Spirituose etwas näherbringen und Ihr Interesse wecken.

Bekanntwerden von Absinth
Bereits um das 18. Jahrhundert rum wurde Absinth erstmals in Val de Travers, heute das Schweizer Kanton Neuenburg, als Heilmittel hergestellt und wird seit jeher vor allem in der Schweiz sowie in Frankreich hergestellt. Vor Beginn des 20. Jahrhunderts war Absinth in aller Munde und traditionell mit Wasser vermischt als die Spirituose schlecht hin erlangte sie vor allem in Frankreich große Beliebtheit. Sie war dort als ‚La fée verte‘ – zu Deutsch ‚Grüne Fee‘ bekannt und Mitte des 19. Jahrhunderts existierte die sogenannte ‚Heure verte‘ die ‚Grüne Stunde‘. In der Zeit wischen 5 und 7 Uhr am Abend galt das Trinken von Absinth als absoluter Trend. Gerade in der Künstlerszene und bei bekannten Literaten war die Kultspirituose sehr beliebt.
Einige der bekanntesten Absinth Liebhaber der damaligen Zeit waren neben Charles Baudelaire auch Vincent van Gogh, Ernest Hemingway oder Ocsar Wilde.

Die Wirkung von Absinth
So schnell es als Kultgetränk berühmt geworden war und weltweit verbreitet wurde, so schnell erlangte es auch den Ruf, eine Droge zu sein von der man abhängig würde. Auch schwerwiegende Gesundheitliche Schäden sagt man ihr zu dieser Zeit wegen des Thujon Gehalts nach. Die damals noch recht unerforschten Thujone sind Nervengifte die, und das wusste man zu damaligen Zeiten eben noch nicht, nur in höheren Dosierungen Verwirrtheit und sogar epileptische Krämpfe verursachen können. So war das Getränk also von 1915 bis fast zur Jahrhundertwende 1991 in vielen europäischen Ländern sowie der USA verboten. Heute weiß man eben, dass eine solch dramatische Schädigung der Gesundheit nicht durch Absinth direkt zustande kam, sondern dies schlichtweg auf die schlechte Qualität von Spirituosen in der damaligen Zeit sowie auf den übertriebenen Alkoholkonsum zurückzuführen war. Eine berauschende Wirkung wird also nicht durch das enthaltene Thujon im Wermut ausgelöst. Man sollte sich jedoch bewusst sein, dass Absinth grundsätzlich immer mit einem sehr hohen Alkoholgehalt produziert wird. Das Minimum liegt hier bei um die 55- 60 %vol. was so die üblichen Abfüllungen sind. Einige Produzenten setzten jedoch auf einen sehr viel höheren Alkoholgehalt von um die 80%vol.
Nach diesen neusten, modernen Studien wurde Absinth 1998 in den aller meisten europäischen Ländern wieder erlaubt.

Geschmackliche Zuordnung
Zuerst sollte geklärt werden, in welchen Bereich sich Absinth eigentlich einordnen lässt. Ab bestes lässt es sich als Wermutähnliche – Spirituose beschreiben. Dabei enthält sich aber deutlich mehr und ausschlaggebende Kräuter als ein eigentlicher Wermut. Zu diesen Kräutern und Gewürzen zählen sowohl Fenchel und Anis, welches hier deutlich an Lakritz erinnert. Aber wie auch bei anderen Spirituosen sind der Zugabe von Kräutern und Gewürzen hier keine Grenzen gesetzt. So gibt es Absinth mit den unterschiedlichsten Aromastoffen wie Koriander, Muskat oder Kalmus. Hauptbestandteile sind jedoch immer Wermut Anis und Fenchel.


Trinkrituale
Bis heute existieren die verschiedensten Trinkrituale für Absinth. Eine der bekanntesten dabei ist die tschechische Trinkweise oder auch unter Kennern das ‚Feuerritual‘ genannt. Hierbei wird der Absinth vor dem Verzehr angezündet. Um dieses Ritual zu zelebrieren, benötigt man ein Glas mit einem Gemisch aus Absinth und Eiswasser. Hier gilt ein übliches Mischungsverhältnis von 1:3, wer es nicht ganz so stark mag liegt mit 1:5 gut. Nun gibt man je nach Geschmack ein bis zwei Stück Würfelzucker auf einen speziellen Absinthlöffel. Der Zucker wird nun angezündet, karamellisiert und wird flüssig. Jetzt wird die Flamme gelöscht und der Löffel in das mit Absinth befüllte Glas gegeben.
Das französische Trinkritual hingegen ist etwas anders. Hier benötigt ihr wieder den speziellen Absinthlöffel. Legt ihn auf das Glas und darauf wieder nach Geschmack ein bis zwei Zuckerwürfel. Nun lasst ihr langsam 2-4 cl Absinth über den Zucker ins Glas laufen. Anschließend füllt ihr das Glas mit Eiswasser auf, welches ihr ebenfalls ganz langsam über den Zucker gießt, sodass sich dieser auflöst. Dabei opalisiert (also trübt) sich der Absinth.

Deutsche Produkte
Die Absinth Marke TABU von Felix Rauter ist das erste deutsche Unternehmen, welches sich nach dem Absinthverbot wieder auf dem Mark etablieren konnte. Man hat sich dabei auf die Herstellung nach Jahrhunderte alter Rezepturen und die Verwendung ausschließlich Natürlicher Zutaten berufen.
Weitere Top Marken, die für Absinth von sehr hoher Qualität stehen sind Eichelberger, Neuzeller sowie der Corvus Absinthe

 

Deutsche Whisky Brennereien

18 Dez

Deutscher Whisky
Wer sich etwas mit Whisky auskennt oder gar ein Liebhaber/Sammler auf diesem Gebiet ist weiß, dass es genau drei Länder gibt, die die eigentliche Whisky Branche prägen. Dazu zählt neben Irland und Schottland auch Amerika. Aber auch in Deutschland gibt es immer öfters auch Whiskys von Heimischen Brennereien in den Regalen zu Entdecken. Hier haben wir für alle Leser mal eine kleine Zusammenfassung von einigen bereits sehr bekannten deutschen Whisky Produzenten zusammengestellt, denn es gibt bereits mehr als 150 Brennereien in Deutschland, die sich auch auf die Herstellung von Whisky konzentriert haben.


Bavarian Single Malt Whisky
Die Bayern halten es wie Engländer und Schotten. Jeder will der erste gewesen sein, der mit Whisky in Verbindung gebracht wurde. So zeigt sich dies auch im Süden Deutschlands zwischen den Bayern und den Franken. Genauer gesagt betrifft dies den ‚Slyrs‘ Whisky, der vom oberbayrischen Schliersee stammt und von dem die Brennerei Lantenhammer behauptet, er sei der seit 1999 erste (und einzige!) bayrische Whisky im klassischen Rauh- und Feinbrandverfahren. Allerdings gibt es da noch Robert Fleischmann, in Franke, der bereits in paar Jahre länger, nämlich seit 1984 auf dem Gebiet der Whisky Herstellung tätig ist.
Slyrs
Getreu dem Namensgebenden Kloster das im Jahr 779, angeblich von schottischen Mönchen gegründet wurde und nachdem auch der Schliersee selbst benannt ist, hat man sich bei der Lantenhammer Brennerei dazu entschlossen Whisky fast getreu nach dem schottischen Vorbild herzustellen. Das beinhaltet, dass der Whisky aus reinem, über Buchenholz gedarrtem Gersternmalz gemacht wird und in neuen Eichenfässern für mindestens 3 Jahre reift.
Fleischmann, Robert
Er ist der direkte Konkurrent zur Slyrs Brennerei und arbeitet im fränkischen Eggolsheim mit seiner Frau zusammen. Im Frankenland ist es üblich, ein Recht auf in begrenz hergestellten Mengen Brände zu produzieren. Streng kontrolliert natürlich von den Behörden, widmen sich jedoch die meistern von Fleischmanns Kollegen der Herstellung von Obstbränden oder von Korn. Er und seine Frau hingegen wollten es jedoch einmal mit Whisky probieren. Damit fingen sie schon 1984 an, also einige Jahre vor der Slyrs Brennerei. Zuerst sollte dieser Whisky ausschließlich in seiner Kneipe zugänglich sein. Nachdem die Nachfrage danach jedoch stetig stieg, fügte man sich der Dinge. So ist der Fleischmann Whisky heute auch andernorts zugänglich.

West Deutschland
Auch hier gibt es einen bekannteren Whisky, den Mc Raven Single Malt aus dem beschaulichen Sauerland. Zwischen Bergen, Hügeln und Tälern wird hier in Kallenhardt aus einer einst aus der Garage entstandenen Brennerei heute in größerem Stil neben Bränden und Liköre auch Whisky produziert.
Das Besondere an diesem Sauerländer Whisky: er reift in alten Rotwein Bourbon Fässern nach und gewann bereits 2018 Silber beim Internationalen Wein-/Spirituosenwettbewerb. Hinter der Sauerländer Edelbrännerei stecken zwei Familien, die aus hochwertigen und regionalen Rohstoffen besonders Edle Spirituosen herstellen.

Whisky aus dem Harz
Aber auch aus dem Herzen Deutschlands, dem Harz gibt es einen Whisky zu entdecken. Vertrieben von der Brennerei Hercynian Distilling Co. / Hammerschmiede. Sie ist bereits seit 1985 auf Spirituosen konzentriert. Seit 2002 ist man auch hier mit Whisky im Geschäft. Zu den Marken der Brennerei gehörten vier sehr unterschiedliche Whiskys: WILLOWBURN, ELSBURN, THE ALRIKE, EMPEROR‘S WAY. Alle unterscheiden sich in Aroma sowie Geschmack und Würze deutlich voneinander.


Brauerei & Brennerei Eschenbräu
Genauso gut gibt es jedoch aber auch einen Whisky aus unserer Hauptstadt. Die sich in Berlin Wedding befindliche Brennerei ist vor allem für Bier bekannt, hat sich jetzt aber eben auch der Whisky Herstellung verschrieben. Man steht für den besonderen Geschmack auf Calvados, Sherry oder Weinfässer und lässt sich anschließend vom Ergebnis überraschen


Sie sehen also, dass es auch vor unserer Haustür bedeutend viele Whiskys gibt. So sollte man doch auch diesem immer größer werdenden Regionalen Markt eine Chance geben, hinter den Marken stecken wirklich wahre Schätze, die man nicht verachten sollte.

 

Professor Cornelius Ampleforth Branded Spirits

27 Sep

Professor Cornelius Ampleforth Rumbullion Navy StrengthProfessor Cornelius Ampleforth Branded Spirits

In der internationalen Spirituosen-Szene ist Cornelius Ampleforth seit Jahren als „verrückter Professor“ bekannt. Der Engländer experimentierte in den heimischen vier Wänden schon lange mit außergewöhnlichen Zutaten und Herstellungsmethoden und konnte sich mit seinen Produkten schnell einen guten Ruf in den lokalen Bars erarbeiten. Die positive Resonanz ermutigte ihn ihm Herbst 2011 schließlich den Weg in die Selbstständigkeit zu wagen. Seitdem brodelt und blubbert es in seiner kleinen Manufaktur rund um die Uhr in zahlreichen Fässern und Gefäßen. Der Erfindergeist des Professors scheint dabei keine Grenzen zu kennen und er überrascht die Konsumenten und die Konkurrenz mit stets neuen und innovativen Produkten. Seinen Fokus legt Professor Cornelius Ampleforth dabei auf alte Spirituosen-Kategorien die er qualitativ ins 21. Jahrhundert bringt. Qualität ist ein wichtiges Stichwort in den Laboratorien von Cornelius Ampleforth. So sucht er die Zutaten für seine Produkte stets selbst aus und achte darauf nur die besten Ingredienzien einzukaufen. Desweiteren werden seine Spirituosen größtenteils in extrem kleinen Chargen von nur 30-60 Flaschen hergestellt. Durch diese Form der Limitierung ist es dem Professor möglich durch ständige sensorische Kontrolle den Zustand seiner Alkoholika ständig optimal zu überwachen. Die Abfüllung kann dann zum bestmöglichen Zeitpunkt erfolgen und Sie als Kunde haben die Gewissheit steht das beste Produkt in der Flasche zu haben. Gerne möchten wir Ihnen einige Abfüllungen von Professor Cornelius Ampleforth näher vorstellen. Einen Überblick über das gesamte Portfolio des „verrückten Professors“ finden Sie HIER.

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Glen Garioch – Highland Single Malt Whisky

14 Sep

Glen Garioch Single Malt WhiskyDie um 1797 gegründete Malt-Whiskybrennerei  Glen Garioch (sprich: „glen gieri“) liegt in den östlichen Highlands und kann auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurückblicken.
Wie viele Brennereien, wechselte sie oft den Besitzer und gelangte u.a. über Booth’s Distillers und Scottish Malt Distillers (SMD) in den Besitz von Morrison Bowmore. Morrison modernisierte und vergrößerte die Brennerei, bevor er diese 1995 an den japanischen Suntory Konzern verkaufte. Glen Garioch verfügt über zwei wash stills, sowie je eine aktive und eine inaktive spirit still. Eine Besonderheit der Brennerei ist das Abwärmesystem, da mit der beim Produktionsprozess entstehenden Wärme ein Tomaten-Gewächshaus beheizt wird. Bei einem derzeitigen Produktionsvolumen von ca. 1.000.000 Liter dürften die schottischen Tomaten daher wohl auch beim strengsten Winter nicht frieren 🙂

Die zwei verschiedenen Stile von Glen Garioch

Nach der Übernahme wurde die Destillerie vorübergehend geschlossen und nahm 1997 wieder den Betrieb auf. Nach der Wiedereröffnung wurde das verwendete Malz jedoch schwächer getorft, weshalb insgesamt leichtere und blumigere Whiskys entstanden. Zum Glück für viele Whiskyliebhaber sind momentan sowohl die älteren, als auch die jüngeren Abfüllungen gut erhältlich, so dass jeder selbst entscheiden kann welcher Stil von Glen Garioch ihm besser gefällt.

Die neuen Abfüllungen

Glen Garioch Single Malt Whisky 8 Jahre

Dieser angenehm trinkbare Single Malt Whisky ist ein wunderbarer Einstieg in die Welt von Glen Garioch. Der bernsteinfarbene Whisky wurde nach einer achtjährigen Lagerzeit abgefüllt und zeigt an der Nase frische, florale Noten sowie eine dezente Rauchnote. Am Gaumen zeigt sich eine schöne Malzaromatik und Nuancen von Zitrusfrüchten und wiederum Rauch. Der Nachklang ist für das Alter erstaunlich lang und leicht süß.

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BenRiach – Der triste Berg

07 Sep

BenRiach Malt Whisky Claret Wood 16 JahreTrister Berg? Dies bedeutet zumindest der Name der schottischen Malt-Destillerie BenRiach. Die Single Malt Whiskys der Brennerei sind hingegen alles andere als trist.

Ein kurzer Einblick in die Geschichte von BenRiach

Die Destillerie wurde 1898 von John Duff gegründet und musste bereits zwei Jahre später wieder schließen. Erst 1965 wurde die stillgelegte Brennerei von Glenlivet Distillers wieder aufgebaut und produzierte erstmals wieder Whisky. Doch auch die neuen Besitzer hatten wenig Glück mit BenRiach und es folgten zahlreiche Besitzerwechsel, die dafür sorgten, dass die Single Malt Whiskys von BenRiach für lange Zeit nur von unabhängigen Abfüllern zu bekommen waren. Dies änderte sich jedoch im April 2004, als die Brennerei von den drei Unternehmern Billy Walker, Wayne Keiswetter und Geoff Bell gekauft wurde. Die Brennerei läuft seitdem wieder im Normalbetrieb und produziert mit eigenen floor maltings, einer mash tun und acht stills knapp 3.000.000 Liter Whisky im Jahr.

Die Abfüllungen von BenRiach

Seit der Übernahme im Jahr 2004, sind von BenRiach wieder zahlreiche spannende Abfüllungen erhältlich, von denen wir Ihnen gerne unsere Favoriten vorstellen möchten:

BenRiach Single Malt Whisky 12 Jahre

Der Klassiker von BenRiach! Der 12jährige Single Malt Whisky von BenRiach ist ein traditioneller Speyside Malt Whisky mit einer leicht blumigen Trockenheit, feinen Honigaromen und ein wenig Vanille. Insgesamt sehr klar strukturiert mit keksartigen Noten im langen Nachklang.  

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Bushmills – Irischer Whiskey mit langer Tradition

03 Aug

Bushmills Irish WhiskeyDie Geschichte von Bushmills

Es war im Jahr 1608, als Jakob I. König von England und König von Irland einem gewissen Sir Thomas Philipps eine Lizenz zum Herstellen von Whiskey im irischen Antrim County erteilte. Früher gab Bushmills diese Jahreszahl als Gründungsdatum der Destillerie an, was historisch jedoch unhaltbar war.

Die erste  Erwähnung der Brennerie datiert aus dem Jahr 1743, offiziell gegründet wurde sie jedoch erst 1784. Damit verpasst  „The Old Bushmills Distillery“ den Titel als älteste Brennerei Irlands nur knapp. Diesen hat die 1757 gegründete Brunsna Distillery inne, die 1757 errichtet wurde und den beliebten Kilbeggan Whisky produziert.

Nachdem ein Feuer im Jahr 1885 Teile der Brennerei zerstörte, wurde diese schnell wieder errichtet und der Bushmills Whiskey konnte Anfang des 20. Jahrhunderts viele Preise auf renommierten Messen gewinnen. Anfang des zweiten Weltkrieges wurden die Verwaltung und die Abfüllanlagen zerstört, so dass die Produktion bis zum Ende des Krieges ruhen musste und es bis in die 1950er-1960er dauerte, bis Bushmills Whiskey wieder erfolgreich auf dem Weltmarkt vertreten war.

Im Jahr 2008 feierte die Destillerie die 400jährige Whiskeytradition in Irland und die Old Bushmills Distillery wurde sogar auf neuen irischen Banknoten verewigt. Read the rest of this entry »